Abmahnung Schutt Waetke für Elite Film wegen "The Pact"

Einmal mehr gehen Rechteinhaber über ihre Anwaltskanzleien gegen vermeintliche illegale Downloads vor.

 

Heute erreichte uns vom Abmahner: Schutt Waetke, über den Auftraggeber: Elite Film AG, wegen dem  Werk: "The Pact" mehrere Abmahnungen.

Neben der Zahlung von Beträgen in Höhe von 750,00 €  wird die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung begehrt.

 

Von einem mit der Überwachung von Filesharing-Netzwerken beauftragten Dienstleistungsunternehmen, seien die in der Abmahnung ersichtlichen Daten einer unlizenzierten öffentlichen Zugänglichmachung des Filmwerkes festgestellt und zu Beweiszwecken dokumentiert worden.

Genannt wird hierbei, u.a IP-Nr, Datum / lokale Zeit, Dateiname, Datei-Hash, Client.

 

Zur Ermittlung der für die Rechtsverletzung verantwortlichen Person sei ein Auskunftsverfahrens vor dem Landgericht durchgeführt worden.

Aufgrund des Gerichtsbeschlusses habe der Provider durch Auskunft Name und Anschrift des zur jeweiligen IP-Adresse gehörenden Anschlussinhaber mitgeteilt.

 

Für die Rechtsverletzung sei der Anschlussinhaber daher verantwortlich.

Zusätzlich zu einer langatmigen Darstellung der (angeblich klaren) Rechtslage, welche oftmals mit vielen "einschlägigen" Urteilen unterfüttert wird, soll beim Abgemahnten der Eindruck erweckt werden, dass der einzige Ausweg, das Eingehen auf den vorgeschlagenen Vergleich ist.

 

Der Vergleich wird dem Abgemahnten, als großzügiges Angebot dargestellt, welches zur schnellen Erledigung der Sache dienen soll.

Erwähnt wird jedoch nicht,  dass z.B. bei einer bloßen „Störerhaftung" ein Anspruch auf Schadenersatz gar nicht besteht.

 

Aus aktuellem Anlass möchten wir zunächst auf folgendes hinweisen:

Die abmahnende Kanzlei verklagt derzeit im großen Ziel Abgemahnte, welche nicht angemessen auf Abmahnungen oder gar nicht reagiert haben.

Es ist daher wichtig, sofern sie eine Abmahnung erhalten haben, sich Hilfe zu holen und richtig zu handeln, um derartigen Szenarien aus dem Weg zu gehen!

 

Wichtig ist zunächst:

  • Es kann nicht oft genug gesagt werden, dass unbedingt Fristen eingehalten werden müssen und Eigeninitiative hier ausnahmsweise fehl am Platz ist.
  • Kontaktieren Sie den Abmahner niemals selbst! Sondern schaffen Sie Waffengleichheit.
  • Die Wissens- und Machtverhältnisse zwischen den Anwälten, die sich den ganzen Tag praktisch ausschließlich mit Abmahnungen beschäftigen und Endverbrauchern sind einfach zu ungleich verteilt.
  • Deswegen gibt es  spezialisierte Kanzleien, wie die unsere die sich ebenfalls ausschließlich mit dieser Materie befassen.
  •  Halten Sie sich auch fern von Halbwahrheiten und gut gemeinten Tipps und Vorlagen für Erklärungen in sog. Internetforen. Dies kann erfahrungsgemäß ein teures Nachspiel haben. Anwaltliche Hilfe ist gerade im Urheberrecht angezeigt.
  •  Soweit sie nachweislich selbst die angebliche Urheberrechtsverletzung nicht begangen haben, sondern jemand Drittes, ist der geforderte Schadenersatz ggf. nicht zu leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedoch fachmännische Hilfe und v.a. gute Argumentation erforderlich!

Aber was ist nun passiert? Klicken Sie bitte HIER, um hierüber mehr zu erfahren.

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